Während seine revisionistischen Ex-Genossen Ebert (Knebelbart), Scheidemann (Halbglatze) und Noske (Zwicker) vor dem verfaulten Gestern (= dem bourgeoisen Kapital und seinen fuchskragenbesetzten militärischen Schergen) zu Kreuze kriechen, ist der Blick des zuverlässigen Karl Liebknecht unbeirrt auf die rote Zukunft gerichtet, auf jene Zeit, da Klarheit und Wahrheit gesiegt haben werden. Von den diesbezüglichen revolutionären Kämpfen der Jahreswende 1918/1919 zur »geistigen und materiellen Erlösung der darbenden Massen« berichtet Günter Reischs zweites Liebknecht-Epos »Trotz alledem!« – der todgeweihte Held, den die Erzählung zum deutschen Lenin hochzustilisieren sich müht, agiert wiederum in erster Linie als Redner, schwärmt von »Feuer und Geist, Seele und Herz, Wille und Tat«. Manchmal wendet sich die Kamera (Jürgen Brauer) vom Vortragenden ab und der Hörerschaft zu – dann findet sie überraschend starke Bilder: mitreißende Massenchoreographien, aber auch intime, hintergründige Arrangements. PS: Der gesellschaftliche Umsturz bleibt letztlich aus, doch merke: »Wir werden geschlagen, aber wir sind nicht besiegt. Das ist nicht der letzte Kampf.«
R Günter Reisch B Michael Tschesno-Hell, Günter Karl K Jürgen Brauer M Ernst Hermann Meyer A Dieter Adam, Georg Kranz S Monika Schindler P Manfred Renger D Horst Schulze, Albert Hetterle, Erika Dunkelmann, Jutta Hoffmann, Ludmilla Kasjanowa | DDR | 125 min | 1:2,35 | f | 13. Januar 1972
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13.1.72
14.11.68
Die Toten bleiben jung (Joachim Kunert, 1968)
Kurz nach der Novemberrevolution wird ein junger Kommunist von reaktionären Freikorpsoffizieren »auf der Flucht« erschossen. Der Film verfolgt – basierend auf einem Roman von Anna Seghers – in sorgfältig gearbeiteten Parallelmontagen die Schicksale der Mörder sowie der Kameraden und Hinterbliebenen des Opfers (insbesondere seines nachgeborenen Sohnes) durch Weimarer Republik und »Drittes Reich« bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Joachim Kunert kondensiert die 700-seitige Vorlage, eine gesellschaftliche Gesamtschau und Epochendiagnose im Sinne des sozialistischen Realismus, dramaturgisch geschickt zu einem schlaglichtartigen Bilderbogen, der in pointierten Szenen (und offener Parteilichkeit) den Untergang einer herrschenden Klasse und die verlustreiche Heraufkunft ihrer Nachfolger darstellt. Die radikale Verknappung des Stoffs läßt die zahlreichen miteinander verknüpften Figuren freilich zu repräsentativen Typen schrumpfen, deren Handlungen an keiner Stelle persönlicher Motivation sondern ausschließlich einer zwangsläufigen historischen Mechanik folgen.
R Joachim Kunert B Christa Wolf, Ree von Dahlen, Günter Haubold, Gerhard Helwig, Joachim Kunert V Anna Seghers K Günter Haubold M Gerhard Wohlgemuth A Gerhard Helwig S Christa Helwig P Bernhard Gelbe D Barbara Dittus, Günter Wolf, Klaus-Peter Pleßow, Dieter Wien, Kurt Böwe | DDR | 112 min | 1:2,35 | sw | 14. November 1968
# 974 | 4. November 2015
R Joachim Kunert B Christa Wolf, Ree von Dahlen, Günter Haubold, Gerhard Helwig, Joachim Kunert V Anna Seghers K Günter Haubold M Gerhard Wohlgemuth A Gerhard Helwig S Christa Helwig P Bernhard Gelbe D Barbara Dittus, Günter Wolf, Klaus-Peter Pleßow, Dieter Wien, Kurt Böwe | DDR | 112 min | 1:2,35 | sw | 14. November 1968
# 974 | 4. November 2015
3.8.67
La chinoise (Jean-Luc Godard, 1967)
Die Chinesin
Ein Jahr vor 1968 nimmt Jean-Luc Godard in einem spröden Lehrstück Hoffnungen, Verzettelung und Scheitern der Revolte vorweg. Auf der Bühne eines gutbürgerlichen Pariser Appartements führt eine Clique von fünf Akteuren (neben Jean-Pierre Léaud und Juliette Berto auch Anne Wiazemsky, die zweite Mme Godard) das ewige Theater der Linken auf: ihr weltfernes Theoretisieren, ihre nervtötende Besserwisserei, ihre selbstzerstörerischen Fraktionsbildungen, ihren nonchalanten Umgang mit anderer Leute Leben, ihr uneinsichtiges Selbstmitleid am Morgen nach dem historischen Fehlschlag. »La chinoise«: ein prophetisches Zeitdokument.
R Jean-Luc Godard B Jean-Luc Godard K Raoul Coutard S Agnès Guillemot, Delphine Desfons P Philippe Dussart D Anne Wiazemsky, Jean-Pierre Léaud, Juliette Berto, Michel Semeniako, Lex de Bruijn | F | 96 min | 1:1,37 | f | 3. August 1967
Ein Jahr vor 1968 nimmt Jean-Luc Godard in einem spröden Lehrstück Hoffnungen, Verzettelung und Scheitern der Revolte vorweg. Auf der Bühne eines gutbürgerlichen Pariser Appartements führt eine Clique von fünf Akteuren (neben Jean-Pierre Léaud und Juliette Berto auch Anne Wiazemsky, die zweite Mme Godard) das ewige Theater der Linken auf: ihr weltfernes Theoretisieren, ihre nervtötende Besserwisserei, ihre selbstzerstörerischen Fraktionsbildungen, ihren nonchalanten Umgang mit anderer Leute Leben, ihr uneinsichtiges Selbstmitleid am Morgen nach dem historischen Fehlschlag. »La chinoise«: ein prophetisches Zeitdokument.
R Jean-Luc Godard B Jean-Luc Godard K Raoul Coutard S Agnès Guillemot, Delphine Desfons P Philippe Dussart D Anne Wiazemsky, Jean-Pierre Léaud, Juliette Berto, Michel Semeniako, Lex de Bruijn | F | 96 min | 1:1,37 | f | 3. August 1967
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22.12.65
Doctor Zhivago (David Lean, 1965)
Doktor Schiwago
»This is an awful time to be alive.« Ein Mann zwischen zwei Frauen – und als wäre das nicht schon kompliziert genug, müssen die drei Protagonisten der ausschweifenden Erzählung sich auch noch (in verschiedenen Kombinationen) durch Weltbrand, Revolution und Bürgerkrieg schlagen: Jurij (Omar Sharif) schaut glutvoll, Lara (Julie Christie) schaut sehnsüchtig, Tonya (Geraldine Chaplin) schaut tapfer aus der epochalen Wäsche. David Lean bestreicht die russischen Weiten mit Blut und Schmalz und Tränen, Maurice Jarre läßt die Balalaikas flirren, Freddie Young träumt in Panavision von Steppe und Wäldern und Eis. Das Alte stirbt in epischer Breite, das Neue wird unter Schmerzen geboren, der (und die) Einzelne geht verloren im Zeitalter der (roten) Massen – aber im Frühjahr blühen wieder (leuchtend gelb) die Narzissen …
R David Lean B Robert Bolt V Boris Pasternak K Freddie Young M Maurice Jarre A John Box S Norman Savage P Carlo Ponti D Omar Sharif, Julie Christie, Geraldine Chaplin, Rod Steiger, Alec Guinness | USA & I | 197 min | 1:2,20 | f | 22. Dezember 1965
»This is an awful time to be alive.« Ein Mann zwischen zwei Frauen – und als wäre das nicht schon kompliziert genug, müssen die drei Protagonisten der ausschweifenden Erzählung sich auch noch (in verschiedenen Kombinationen) durch Weltbrand, Revolution und Bürgerkrieg schlagen: Jurij (Omar Sharif) schaut glutvoll, Lara (Julie Christie) schaut sehnsüchtig, Tonya (Geraldine Chaplin) schaut tapfer aus der epochalen Wäsche. David Lean bestreicht die russischen Weiten mit Blut und Schmalz und Tränen, Maurice Jarre läßt die Balalaikas flirren, Freddie Young träumt in Panavision von Steppe und Wäldern und Eis. Das Alte stirbt in epischer Breite, das Neue wird unter Schmerzen geboren, der (und die) Einzelne geht verloren im Zeitalter der (roten) Massen – aber im Frühjahr blühen wieder (leuchtend gelb) die Narzissen …
R David Lean B Robert Bolt V Boris Pasternak K Freddie Young M Maurice Jarre A John Box S Norman Savage P Carlo Ponti D Omar Sharif, Julie Christie, Geraldine Chaplin, Rod Steiger, Alec Guinness | USA & I | 197 min | 1:2,20 | f | 22. Dezember 1965
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10.12.65
Viva Maria! (Louis Malle, 1965)
Viva Maria!
Umsturz und Froufrou: Höchst charmante Revolutionsoperette um zwei aufgerüschte Tingeltangel-Diseusen, die Anfang des 20. Jahrhunderts das darbende Volk einer lateinamerikanischen Bananenrepublik zum Aufstand führen. Wer Brigitte Bardot (Maria I) und Jeanne Moreau (Maria II) beim sexy Freiheitskampf zusieht, bekommt bald schon selber Lust, einmal ans Maschinengewehr zu treten, um schwitzenden Exploiteuren und ihren elenden Schergen gehörig eins vor den Latz zu knallen.
R Louis Malle B Louis Malle, Jean-Claude Carrière K Henri Decaë M Georges Delerue A Bernard Evein S Kenout Peltier, Suzanne Baron P Oscar Dancigers D Brigitte Bardot, Jeanne Moreau, George Hamilton, Gregor von Rezzori, Paulette Dubost | F & I | 120 min | 1:2,35 | f | 10. Dezember 1965
Umsturz und Froufrou: Höchst charmante Revolutionsoperette um zwei aufgerüschte Tingeltangel-Diseusen, die Anfang des 20. Jahrhunderts das darbende Volk einer lateinamerikanischen Bananenrepublik zum Aufstand führen. Wer Brigitte Bardot (Maria I) und Jeanne Moreau (Maria II) beim sexy Freiheitskampf zusieht, bekommt bald schon selber Lust, einmal ans Maschinengewehr zu treten, um schwitzenden Exploiteuren und ihren elenden Schergen gehörig eins vor den Latz zu knallen.
R Louis Malle B Louis Malle, Jean-Claude Carrière K Henri Decaë M Georges Delerue A Bernard Evein S Kenout Peltier, Suzanne Baron P Oscar Dancigers D Brigitte Bardot, Jeanne Moreau, George Hamilton, Gregor von Rezzori, Paulette Dubost | F & I | 120 min | 1:2,35 | f | 10. Dezember 1965
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6.9.64
Soy Cuba (Michail Kalatosow, 1964)
Ich bin Kuba
Der Mensch und die Geschichte – eine optimistische Tragödie … Ein Episodenfilm über die Vorgeschichte der kubanischen Revolution? Eher eine filmische Symphonie über eine revolutionäre Situation: vier Sätze über gesellschaftliche Bedingungen, die im Umsturz gipfeln. Eine Prostituierte aus den Slums von Havanna (mit ihrem Verlobten, einem Obsthändler, und einem reichen amerikanischen Freier); ein alter Bauer (mit seinen halbwüchsigen Kindern und dem Grundbesitzer, der ihm die Existenz raubt); ein couragierter Student (mit seinen Kommilitonen und den Schergen des Systems); ein verarmter Landarbeiter (mit seiner Familie und den Kämpfern der Rebellenarmee) – diese Figuren, kaum als Träger von Handlung zu bezeichnen, gleichen, wie die imposanten Landschaften und die dramatischen Stadtansichten, wie die hochragenden Palmen und das wogende Zuckerrohr, ikonischen Motiven einer epochalen filmischen Komposition. Michail Kalatosows rhythmische Inszenierung und Sergei Urussewskis grafische Kamera lösen sich (fast) vollständig aus der Indienstnahme durch die Erzählung, orchestrieren stattdessen eine einmalige audiovisuelle Erfahrung, ein Weitwinkel-Poem von zäher Todesmacht und ihrer lebensgefährlichen Überwindung, eine ungeniert hymnische Liebeserklärung an ein Land und seine Menschen. Infrarotfotografie verzaubert alle Pflanzen in glänzende Zuckerkristalle, virtuose Plansequenzen setzen sich über räumliche Beschränkungen hinweg wie Revolutionäre über scheinbar eherne Verhältnisse. »Soy Cuba« endet mit dem Sieg der Aufständischen, mit einem endlosen Strom von Jubelnden. Die Geschichte, deren Motor (nach Joseph Brodsky) mit Sterbenden befeuert wird, macht Pause.
R Michail Kalatosow B Jewgeni Jewtuschenko, Enrique Pineda Barnet K Sergei Urussewski M Carlos Fariñas A Jewgeni Swidetelew S Nina Glagolewa P Semjon Mariachin, Miguel Mendoza D Luz María Collazo, Jean Bouise, Raúl García, José Gallardo, Raquel Revuelta | SU & C | 141 min | 1:1,37 | sw | 6. September 1964
Der Mensch und die Geschichte – eine optimistische Tragödie … Ein Episodenfilm über die Vorgeschichte der kubanischen Revolution? Eher eine filmische Symphonie über eine revolutionäre Situation: vier Sätze über gesellschaftliche Bedingungen, die im Umsturz gipfeln. Eine Prostituierte aus den Slums von Havanna (mit ihrem Verlobten, einem Obsthändler, und einem reichen amerikanischen Freier); ein alter Bauer (mit seinen halbwüchsigen Kindern und dem Grundbesitzer, der ihm die Existenz raubt); ein couragierter Student (mit seinen Kommilitonen und den Schergen des Systems); ein verarmter Landarbeiter (mit seiner Familie und den Kämpfern der Rebellenarmee) – diese Figuren, kaum als Träger von Handlung zu bezeichnen, gleichen, wie die imposanten Landschaften und die dramatischen Stadtansichten, wie die hochragenden Palmen und das wogende Zuckerrohr, ikonischen Motiven einer epochalen filmischen Komposition. Michail Kalatosows rhythmische Inszenierung und Sergei Urussewskis grafische Kamera lösen sich (fast) vollständig aus der Indienstnahme durch die Erzählung, orchestrieren stattdessen eine einmalige audiovisuelle Erfahrung, ein Weitwinkel-Poem von zäher Todesmacht und ihrer lebensgefährlichen Überwindung, eine ungeniert hymnische Liebeserklärung an ein Land und seine Menschen. Infrarotfotografie verzaubert alle Pflanzen in glänzende Zuckerkristalle, virtuose Plansequenzen setzen sich über räumliche Beschränkungen hinweg wie Revolutionäre über scheinbar eherne Verhältnisse. »Soy Cuba« endet mit dem Sieg der Aufständischen, mit einem endlosen Strom von Jubelnden. Die Geschichte, deren Motor (nach Joseph Brodsky) mit Sterbenden befeuert wird, macht Pause.
R Michail Kalatosow B Jewgeni Jewtuschenko, Enrique Pineda Barnet K Sergei Urussewski M Carlos Fariñas A Jewgeni Swidetelew S Nina Glagolewa P Semjon Mariachin, Miguel Mendoza D Luz María Collazo, Jean Bouise, Raúl García, José Gallardo, Raquel Revuelta | SU & C | 141 min | 1:1,37 | sw | 6. September 1964
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24.6.61
Die Ehe des Herrn Mississippi (Kurt Hoffmann, 1961)
»Die Welt muß geändert werden.« Angelegt als schwarze Komödie über die Abgründe des Idealismus, präsentiert (und konfrontiert) Friedrich Dürrenmatts freie Adaption des eigenen Schauspiels eine Reihe von bühnengestaltgewordenen Motiven: das himmlische (≈ gnadenlose) Gesetz, die irdische (≈ repressive) Gerechtigkeit, den edelmütigen (≈ einfältigen) Humanismus, den undogmatischen (≈ zynischen) Pragmatismus, den instinktiven (≈ amoralischen) Lebenswillen. Verkörpert werden diese ethischen und sozialen Prinzipien von einem Generalstaatsanwalt und einem Berufsrevolutionär (beide begannen ihre Karriere als Angestellte im Bordell), von einem Arzt und einem Politiker, sowie von einer Dame der Gesellschaft. Preziöse, mit spöttischer Distanz vorgetragene Dialoge, absurd zugespitzte Verwicklungen, plakative Kabaretteffekte, ein synthetisch-symbolischer Handlungsort (»Europa-City«) betonen lehrhafte Tendenz und allgemeine Gültigkeit der gesellschaftskritisch-misanthropischen Staatsposse, die mit dem Triumph des gesinnungslosen Machtbewußtseins endet. Kurt Hoffmanns Neigung zum Spieluhrenhaft-Gespreizten kommt der betonten Künstlichkeit des Stücks durchaus entgegen, die politische Erkenntnisschärfe geht jedoch in der zwischen Komplexität und Konfusion schlingernden Dramaturgie dieser satirisch-melodramatischen Farce weitgehend verloren.
R Kurt Hoffmann B Friedrich Dürrenmatt V Friedrich Dürrenmatt K Sven Nykvist M Hans-Martin Majewski A Otto Pischinger, Hertha Hareiter S Hermann Haller P Lazar Wechsler, Artur Brauner D O. E. Hasse, Johanna von Koczian, Charles Regnier, Martin Held, Hansjörg Felmy | CH & BRD | 95 min | 1:1,66 | sw | 24. Juni 1961
# 928 | 3. Januar 2015
R Kurt Hoffmann B Friedrich Dürrenmatt V Friedrich Dürrenmatt K Sven Nykvist M Hans-Martin Majewski A Otto Pischinger, Hertha Hareiter S Hermann Haller P Lazar Wechsler, Artur Brauner D O. E. Hasse, Johanna von Koczian, Charles Regnier, Martin Held, Hansjörg Felmy | CH & BRD | 95 min | 1:1,66 | sw | 24. Juni 1961
# 928 | 3. Januar 2015
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